Montag, 26. Juni 2017

TEOoutdoor 2017

„Ab in die Wildnis“

(Klassenfahrt der 5a nach Großzerlang zu TEO Outdoor)

Am Dienstag, 20.06.17 starteten wir unser Abenteuer um 8:00 Uhr an der Schule. Auf der zwei Stunden dauernden Hinfahrt waren wir alle aufgeregt und gespannt, was uns denn so alles in den nächsten Tagen erwartete. Der erste Schock kam dann als wir angekommen waren. Koffer schleppen! Der Bus war nicht bis an den Zeltplatz gefahren, den letzten Kilometer mussten wir unser Gepäck selbst tragen. Zum Glück haben uns dort unsere 3 netten Betreuer gleich begrüßt und beim Tragen geholfen.
Unsere Betreuer hießen Leo, Isaak und Elisabeth (nicht Isabella, wie einige von uns sie bis zum Ende der Fahrt fälschlicherweise nannten).
Als wir auf dem Zeltplatz ankamen wollten uns die Teamer erst einmal kennenlenrnen. Nach den ersten Kennenlernspielen besichtigten wir den Zeltplatz, auf dem wir in den nächsten 4 Tagen wohnen sollten.
Dann wurde es ernst. Wir mussten unsere Zelte, Kurten genannt, selbst aufbauen. Das hat einigen gar nicht gepasst. Nachdem wir, durch das Mittagessen gestärkt, die Kurten fertig aufgebaut hatten, sind wir zum Baden gegangen, um uns erst mal von der Arbeit auszuruhen. Anschließend gab es Abendbrot in der Jurte (großes Essenszelt). Beim Essen war besonders, dass es keine Tische gab, sondern wir auf im Kreis auf Bänken aus Baumstämmen saßen und auf den Knien gegessen haben. Falls jemand etwas haben wollte, musste es durchgereicht werden, immer links herum, damit es kein Chaos gibt. Aufstehen war nicht erlaubt! Das war seltsam, hat aber sehr gut geklappt.
Nach dem Abendbrot musste eine Gruppe noch das ganze Geschirr abwaschen, der Rest hat schon mal begonnen die Kurten einzuräumen.  Aufgeregt vom Tag, konnten viele von uns lange nicht einschlafen und haben dadurch auch unsere Lehrer, Frau Klimmek und Herr Rohr lange wach gehalten.
Am Mittwoch stand Kanu fahren auf dem Programm. Wir sind eine Runde auf dem See gepaddelt, haben gelernt ein Pack zu machen (mehrere Kanus nebeneinander festgehalten). Die ganze Zeit wurden wir dabei von der DLRG mit einem Jetski und einem Boot begleitet. Danach hat die DLRG für uns das Balzverhalten des „Nordsibirischen Purzelwals“ nachgemacht. Beide Fahrzeuge sind um das Pack herum gefahren und haben uns dadurch gut nass gemacht. Dabei ist dann leider ein Kanu voll Wasser gelaufen und musste, wie vorher erklärt wieder fahrtüchtig gemacht werden. Danach ging  es auch schon wieder Richtung Steg. Kurz vor dem Steg machte sich die DLRG noch den Spaß, uns alle durch Wellen zum Kentern zu bringen, dabei ist es doch deren Aufgabe Leute zu retten, nicht diese zu versenken! Das unbeabsichtigte Bad hat aber allen Spaß gemacht.
Nachdem wir uns wieder abgetrocknet hatten, haben wir über offenem Feuer Mittagessen gekocht, Nudeln mit Tomatensauce. Das Holz dazu mussten wir vorher aber noch selbst hacken. Nachmittags haben wir dann mit Leo, Isaak und Elisabeth noch einige Spiele gespielt, während Herr Rohr die Kanutour noch zweimal mit anderen Klassen machen musste und noch zweimal gekentert ist.
Vor dem Abendessen versammelten sich alle 8 Klassen, die sich auf dem Zeltplatz aufhielten, etwa 200 Schüler, auf der großen Wiese um ein Schauspiel von einigen Lehrern und Betreuern mit anzusehen. Frau Klimmek hat dabei sehr überzeugende schauspielerische Leistungen an den Tag gelegt.
Nach dem Abendbrot ging es dann noch zur Nachtwanderung mit Gaslaternen. Dabei mussten wir einen tiefen Graben überwinden, indem wir zuerst hinunter- und dann wieder hinaufgeklettert sind. Spät abends sind wir dann wieder am Zeltplatz angekommen. Müde, wie wir alle waren, ging das Einschlafen dieses Mal sehr schnell.
Am Donnerstag haben wir nach Frühstück und Geschirr spülen erst einmal den Affen Max, der der Küchencheffin gehört, aus einem gefährlichen Salzsäuresee gerettet. Dabei haben wir alle ein Seil über den See gespannt und Michelle hat sich todesmutig an diesem Seil über den See gehangelt, um den Affen zu retten. Nach weiteren Spielen gab es Mittagessen. Danach mussten wir unsere Kurten sichern, da es eine Unwetterwarnung gab. Das Gewitter ist zwar ausgeblieben, einen Platzregen gab es aber trotzdem. Deshalb fiel das Nachmittagsprogramm ins Wasser und wir haben die Zeit in der Jurte oder in den eigenen Kurten verbracht. Zum Glück hat es nach etwa einer Stunde wieder aufgehört, so dass wir das Abendessen vorbereiten konnten. Es sollte nämlich gemeinsam mit allen anderen Schülern auf der großen Wiese stattfinden. Wir haben dafür Couscous gekocht und einen Salat gemacht. Eine andere Klasse hat den dazu passenden Gemüseeintopf gemacht. Danach gab es noch eine Feuershow.
Als Abendprogramm haben unsere Teamer noch ein Feuerritual mit Chai, Zauberpulver  und Stockbrot in der Jurte vorbereitet.
Danach hat leider der Regen wieder eingesetzt. Zu allem Überfluss haben sich dann auch noch Waldameisen in einem Mädchenzelt eingenistet. Die Mädchen sind deshalb im strömenden Regen in das Lehrerzelt umgezogen, die Lehrer haben in der Jurte geschlafen.
Der Freitag war dann der Aufräumtag. Wir wurden sehr unschön von Herrn Rohr um 7:00 Uhr mit einem Löffel und einem Metallteller geweckt. Schon vor dem Frühstück mussten wir unsere Sachen packen. Zum Glück hatte der Regen aufgehört und wir sind dabei nicht nass geworden. Nach dem Frühstück haben wir dann die Zelte abgebaut und das verwendete Material aufgeräumt. Außerdem waren wir noch mit Klos putzen dran. Das Ganze hat bis etwa 11 Uhr gedauert. Nachdem wir noch eine Müllkette gemacht haben und den Zeltplatz von herumliegendem Müll befreiten, mussten wir wieder einen Kilometer zum Bus laufen. Nachdem wir uns herzlich von Leo, Isaak und Elisabeth verabschiedet hatten, sind wir in den Bus gestiegen und nach Hause gefahren. Sichtlich erschöpft sind wir um etwa 14:00 Uhr in Greifswald an der Schule angekommen.
































































































































































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen